Stravey Bulgaristan
Servus zusammen,
sorry dass es so lange gedauert hat wieder was neues einzustellen. Aber in Bulgarien gibs nicht so viele Inernetcaffes wie in der Tuerkei. Dafuer haben wir wieder den ‚i‘ Punkt.
Vor dem Grenzuebertritt hatten wir doch ein wenig Panik, noch vor 3 Jahren hiess es Bakschisch in den Pass tun, sonst musste man warten. Aber inzwischen gibs Schilder auf denen steht „wir nehmen keine Einzahlungen“ und das auf saemtlichen Stationen (4 Stueck auf der bulgarischen Seite). Der ganze Grenzuebertritt hat also nur 50Minuten gedauert und war sehr modern. Denn die Bulgaren haben uns gleich mit einem USB Stick versehen, den man an den verschiedenen Stationen immer wieder abgeben musste. Alles ohne Probleme. Die Grenze auf der Tuerkischen Seite ist riesig und als erstes sieht der Besucher eine riesige Moschee: Der Tarif wird also gleich angesagt.
Also wir dann in Bulgarien waren, sind unsere Herzen, Motoren und Geldbeutel gleich aus Freude gehuepft: der Binzinpreis ist ca 0.90 Euros. Die Hauptstrassen sind recht gut zu befahren. Einzig die Ortsschilder sind in Kyrillisch. Aber zum Glueck schreiben sie die groesseren Orte auch normal an. Die Fahrtweise der Bulgaren ist ein wenig anders als der Tuerken: kein Gehupe, dafuer eine sehr zuegige Fahrtweise. Die Lastwagen ueberholen ueberall und die Autos fahren mit riesen Geschwindigkeit vorbei. Viele Bulgaren haben grosse Autos (Audis, BMS, Benz…).
Am Wegesrand sieht man oft alte sozialistische Denkmaeler oder auch mal eine MIG. Auch gibs alte marode Fabriken (die man auch kaufen koennte).
Heute waren wir in Plovdiv und sind auf dem Weg nach Asenovgrad. Die Altstadt von Plovdiv hat viele schoene alte Haeuser und ganz holprige Plastersteinstrassen. Hingegen ist die Fussgaengermeile super modern mit jede menge Designerlaeden. Ein weiterer Kulturschock (oder eher kein Schock aber eine angenehme Ueberraschung (Anmerkung Sacha) waren die Maedels. Viele High-Heels, viel Fleisch und ganz viele davon. Gewisse Leute wuerden vom Miauen nicht wegkommen (sorry fuer Insider).
Im Hotel haben wir Donko getroffen. Er hat uns sofort auf unsere Mopeds angesprochen, denn er hat selbe ein paar. Aber vorallem hat er eine alte R71 die er seit 10 Jahren am restaurieren ist. Sein Probem sind die Ersatzteile. Im Moment hat er einen russschen Motor drin, bis er den original Motor mit den Teilen zusammen hat. Er hat uns dann eingeladen diese zu besichtigen. Als wir dann gestern in diesem sehr kleinen Ort angekommen sind, war leider aber nur seine Mutter da. Aber kurz nach unserer Ankunft hats dann aber einen kleinen Volksauflauf gegeben. Unteranderen sind auch zwei Ish angefahren gekommen (wilde Umbauten). Die BMW konnten wir aber dennoch anschauen. Donko hat noch viel zu tun. Ein dort lebender Brite hat uns noch einen Tip mit einem bulgarischen Moped Treffen gegeben. Es sei aber nur ein mittel grosses Treffen: ca. 3000 Leute!!!!!!!!! Wir versuchen natuerlich dahin zu kommen. Es gibt auch groessere Treffen die dann 10 Tage gehen und viel mehr Leute anziehen.
Donko hat uns noch gesagt, dass bei Moped Pannen allen (ungeachtet der Marken) geholfen wird. Super oder?
Allgeimeines: es ist extrem heiss hier. Heute ca 35Grad. Die Lebenshaltungskosten sind stark unter denen der Tuerkei. Und ja, gestern wollte ich ein Wolfsessen haben (viel Fleisch, wenig Gemuese) aber mangels Verstaendigung habe ich dann ein vegetarisches Essen bekommen. Naja, das Bier war aber gut.
Mangels Internet Caffes werden wir wohl nicht mehr so oft schreiben. Aber wir versuchen natuerlich unser Bestes euch auf dem Laufenden zu halten. Bilder werden nachgereicht, da es hier keine USB Anschluesse hat.
Dowischdane,
Sacha und Regina
























